Welch ein schönes Wort, das Blattmachen. Ein altes Wort aus der Zeitungssprache. Ein Wort, das die Arbeit mit Worten beinhaltet. Wer ein Blatt macht, macht etwas, das andere lesen. Im besten Fall.  

Ich mache das seit zwanzig Jahren. Mit Worten und Wörtern arbeiten. Anfangs habe ich Journalismus studiert. Nein, stimmt nicht. Ganz am Anfang, vor dem Studium, habe ich meine Brieffreunde mit ellenlangen Seiten genervt. Wirklich ellenlang. Seiten, die über die Tischkante reichten, voll mit kleinen Buchstaben. Aber es gab Hoffnung. Mit der Zeit lernte ich, mich kürzer zu fassen. Heute liebe ich diese Kunst.

Einige Jahre habe ich als freie Autorin und Kolumnistin gearbeitet, Bücher geschrieben, Bücher lektoriert. Zwischendurch war ich ein paar Jahre Redakteurin für ein christliches Ratgebermagazin. Bis ich den Beruf gewechselt habe und professionelle Psychotante mit eigener Beratungsstelle wurde. Doch auch in dieser Zeit haben meine Finger nie den Kontakt zur Tastatur verloren und es entstanden: Ratgebertexte, Porträts, Kolumnen, Bücher. Und jetzt dieses Blog, dieses persönliche Online-Magazin über Suizid.

Da das Blattmachen zu mir gehört wie meine Warze am Kinn, mache ich einfach weiter. Nicht nur hier im Blog. Wer mich anheuert, bekommt einen passend zugeschnittenen Text. Einen, der sitzt. Egal ob online oder print. Und nicht nur das:

Ich verzichte auf mein Honorar! Und bitte dafür um eine umso saftigere Spende für mein gemeinnütziges Projekt „Blattwenden.“ Für mein Herzensanliegen, Suizidhinterbliebenen ein neues Lebensblatt zu schenken.

Julia Baumgart Photography

Meine Schwerpunktthemen sind nicht nur Suizid und Trauer, sondern alle Themen, die mit Beziehungen zu tun haben, egal ob in der Liebe, der Freundschaft, dem Beruf. Nach zehn Jahren Beratungsarbeit gehört insbesondere Sexualität zu meinem Fachgebiet. Da gibt es nichts, was es nicht gibt. Dazu noch Spiritualität und Glaube, Kreativität und Kunst. Und eine Prise Lokalkolorit aus Ostfriesland und dem Ruhrgebiet.

Mein Stil passt sich dem jeweiligen Medium an. Was ich aber besonders gerne mache und gut kann: kritisch mosern, liebevoll hinterfragen und Lösungen aufzeigen. Denn was ich letztendlich will, ist nichts Geringeres als die Welt zu verbessern. Ich will, dass es uns allen ein bisschen besser geht. Dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Also nie. Deshalb schreibe ich. Green-Woman eben.   

Werkeverzeichnis kurz und knapp: Acht veröffentlichte Bücher. Texte in über zwanzig Anthologien. Veröffentlichungen in rund dreißig Online- und Printmagazinen. Eine ausführliche Auflistung schicke ich nach Anfrage gerne raus. 

Die letzten drei Feedbacks:

„Sehr ausdrucksvoll. Wichtige Fragen und kluges Nachdenken über ein herausforderndes Thema.“

„Ich hatte quasi keine Arbeit mit dem Text und war wieder sehr bewegt. Danke. Für den guten Inhalt und die gute Schreibe!“

„Der Text hat mich sehr berührt und ich bin mir sicher, dass er vielen Menschen helfen wird.“

Artikel von mir zum Weiterlesen außerhalb dieses Blogs:

Wenn auch Sie mich für ein Projekt anheuern möchten: info(at)green-woman.de