Für Jürgen. Ein Nachruf.

Papa, ganz ehrlich, deine Sturheit konnte einen wahnsinnig machen. In machen Dingen warst du unbelehrbar. Was das Rauchen anging. Und das Trinken. Und den Süßkram. Das hat dein Leben stark beeinflusst. Und es stark verkürzt. Aber ich verstehe, warum. Das war nicht einfach, damals, als Fünfjähriger auf dem Dorf, der plötzlich keinen Papa mehr hatte. weiterlesen…

Vom L(i)eben trotz Sterben

Der Wikinger weiß es vermutlich gar nicht. Aber er hat damals dafür gesorgt, dass mein Herz nicht stehen geblieben ist, nach Markus´ Suizid. Nicht weil wir uns verliebt haben. Das kam erst später. Sondern wegen des Herzschlages. Wegen dieses immer wiederkehrenden, unaufhörlichen Rhythmus, der mich – vermutlich nicht bewusst – daran erinnert hat, was das weiterlesen…

Geburtstagsgraus

Es gibt da etwas, was ich bisher nicht erzählt habe. Weil es mich immer mal wieder innerlich zerreißt. Eigentlich nur in Situationen, in denen es mir ohnehin nicht gut geht. Wenn ich krank bin, einen Hormonabsturz habe, das Wetter tagelang grau ist, ich zu wenig oder zu schlecht geschlafen habe. Dann packt er mich immer weiterlesen…

Von fliegenden Urnen

Manchmal denke ich, ich bin in der Matrix. Der Lütten Locke werde ich später mal erklären, was das ist. Wer das jetzt nicht weiß beim Lesen, frage bitte Tante Google nachdem gleichnamigen Film. Mein Leben erscheint mir jedenfalls oft so absurd oder so geplant, als hätte es sich ein Geschichtenerzähler ausgedacht. Bei der Beerdigung meines weiterlesen…

Als Weihnachten starb

Vor etwa achtzehn Jahren hat es angefangen, mein Ende von Weihnachten. Bis dahin habe ich das Fest geliebt. Als Kind sowieso. Nicht so sehr wegen der Geschenke. Sondern weil wir dann Zeit hatten. Auch wenn wir sie oft gemeinsam vor dem Fernseher verbracht haben, immerhin war unsere Familie zusammen. Bei heißem Kakao und in Wolldecken weiterlesen…