Von fliegenden Urnen

Manchmal denke ich, ich bin in der Matrix. Der Lütten Locke werde ich später mal erklären, was das ist. Wer das jetzt nicht weiß beim Lesen, frage bitte Tante Google nachdem gleichnamigen Film. Mein Leben erscheint mir jedenfalls oft so absurd oder so geplant, als hätte es sich ein Geschichtenerzähler ausgedacht. Bei der Beerdigung meines weiterlesen…

Als Weihnachten starb

Vor etwa achtzehn Jahren hat es angefangen, mein Ende von Weihnachten. Bis dahin habe ich das Fest geliebt. Als Kind sowieso. Nicht so sehr wegen der Geschenke. Sondern weil wir dann Zeit hatten. Auch wenn wir sie oft gemeinsam vor dem Fernseher verbracht haben, immerhin war unsere Familie zusammen. Bei heißem Kakao und in Wolldecken weiterlesen…

Stuhlreformation

Da saß ich also zum ersten Mal wieder in diesem Sessel. Nach mehr als über zwei Jahren. Es fühlte sich merkwürdig an. So vertraut. Und doch so fremd. Wie aus einer anderen Zeit. Als ich noch eine andere war. Doch ich passte immer noch hinein. Und nahm auch wieder diese typische Haltung ein, die dieser weiterlesen…

Das rote Auto

Vor einiger Zeit hatte ich einen Unfall. Mit meinem neuen Partner. Wir waren in den Niederlanden unterwegs – zuvor hatten wir einer Freundin beim Umzug geholfen und ihr dafür unseren Transporter geliehen. Jetzt saßen wir zum Tausch in ihrem Auto und waren auf dem Weg zu Lütte Locke, die bei ihren Großeltern geblieben war. Es weiterlesen…

Mehr als Myrre & Gold

Ich habe gekniffen. Letztes Wochenende wollte ich eigentlich in die Eifel fahren. Dort wollte ich an einem Wanderwochenende für Suizidhinterbliebene teilnehmen. Stattdessen fand ich mich betend in einer Messe im Kölner Dom wieder.   Nun bin ich überhaupt kein Fan von Heiligenverehrungen. Ich respektiere es, wenn andere Menschen das für ihr Glaubensleben brauchen. Jeder Mensch ist höchst weiterlesen…