Für Jürgen. Ein Nachruf.

Papa, ganz ehrlich, deine Sturheit konnte einen wahnsinnig machen. In machen Dingen warst du unbelehrbar. Was das Rauchen anging. Und das Trinken. Und den Süßkram. Das hat dein Leben stark beeinflusst. Und es stark verkürzt. Aber ich verstehe, warum. Das war nicht einfach, damals, als Fünfjähriger auf dem Dorf, der plötzlich keinen Papa mehr hatte. weiterlesen…

Vom L(i)eben trotz Sterben

Der Wikinger weiß es vermutlich gar nicht. Aber er hat damals dafür gesorgt, dass mein Herz nicht stehen geblieben ist, nach Markus´ Suizid. Nicht weil wir uns verliebt haben. Das kam erst später. Sondern wegen des Herzschlages. Wegen dieses immer wiederkehrenden, unaufhörlichen Rhythmus, der mich – vermutlich nicht bewusst – daran erinnert hat, was das weiterlesen…

Krüppelprediger reminder

Es ist noch nicht lange her, erst wenige Wochen, da stand ich nur auf einem Bein in der Fußgängerzone und habe geheult. Dabei hatte ich vorher ein grandioses Stück Kuchen gegessen. Es hatte aufgehört zu regnen. Und ich war endlich mal wieder draußen, nachdem ich wochenlang im Bett gelegen hatte wegen meines gebrochenen Fußes. Doch weiterlesen…

Mehr als Myrre & Gold

Ich habe gekniffen. Letztes Wochenende wollte ich eigentlich in die Eifel fahren. Dort wollte ich an einem Wanderwochenende für Suizidhinterbliebene teilnehmen. Stattdessen fand ich mich betend in einer Messe im Kölner Dom wieder.   Nun bin ich überhaupt kein Fan von Heiligenverehrungen. Ich respektiere es, wenn andere Menschen das für ihr Glaubensleben brauchen. Jeder Mensch ist höchst weiterlesen…

Gläsern oder gepanzert?

  Wenn man beginnt, einen Blog zu schreiben und fremden Menschen einen Einblick in das private Leben erlaubt, macht man sich Gedanken. Man sollte es zumindest tun. Ich tue es. Ich hatte schon einmal einen Blog. Da waren mir die Gründe, warum ich blogge, ganz klar: Ich wollte darüber aufklären, wie eine Familie mit einem weiterlesen…