Für Jürgen. Ein Nachruf.

Papa, ganz ehrlich, deine Sturheit konnte einen wahnsinnig machen. In machen Dingen warst du unbelehrbar. Was das Rauchen anging. Und das Trinken. Und den Süßkram. Das hat dein Leben stark beeinflusst. Und es stark verkürzt. Aber ich verstehe, warum. Das war nicht einfach, damals, als Fünfjähriger auf dem Dorf, der plötzlich keinen Papa mehr hatte. weiterlesen…

Als Weihnachten starb

Vor etwa achtzehn Jahren hat es angefangen, mein Ende von Weihnachten. Bis dahin habe ich das Fest geliebt. Als Kind sowieso. Nicht so sehr wegen der Geschenke. Sondern weil wir dann Zeit hatten. Auch wenn wir sie oft gemeinsam vor dem Fernseher verbracht haben, immerhin war unsere Familie zusammen. Bei heißem Kakao und in Wolldecken weiterlesen…

Stuhlreformation

Da saß ich also zum ersten Mal wieder in diesem Sessel. Nach mehr als über zwei Jahren. Es fühlte sich merkwürdig an. So vertraut. Und doch so fremd. Wie aus einer anderen Zeit. Als ich noch eine andere war. Doch ich passte immer noch hinein. Und nahm auch wieder diese typische Haltung ein, die dieser weiterlesen…